Diagnostische Querschnittsstudie bei Akromegalie
Kurzbeschreibung
In der Endokrinologischen Ambulanz des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie wird derzeit eine diagnostische Querschnittsstudie zu neuropsychologischen und psychopathologischen Parametern bei Patienten mit Akromegalie durchgeführt.
Detaillierte Informationen
Durch eine geschwulstartige Veränderung des Vorderlappens der Hirnanhangdrüse kommt es bei der Akromegalie zu einer erhöhten Ausschüttung von Wachstumshormon. Im Erwachsenenalter führt diese erhöhte Hormonausschüttung zu einem Wachstum im Bereich des Gesichts, der Hände, Füße und inneren Organe. Zudem kommt es zu verschiedensten Beschwerden und Symptomen wie z.B. Zuckerkrankheit, erhöhter Blutdruck, Herzerkrankungen, Schwitzen und Sprechstörungen durch Vergrößerung der Zunge.
Subjektive Angaben von Patienten mit Akromegalie haben gezeigt, dass es auch Beeinträchtigungen in psychischen Bereichen gibt wie zum Beispiel bei Stimmung, Konzentration, Appetit und allgemeiner Lebensqualität. Über Art und Umfang dieser psychischen Beeinträchtigungen ist jedoch noch sehr wenig bekannt und es existieren keine systematischen Untersuchungen.
Ziel der Studie ist es, psychische Parameter wie Konzentration, Stimmung, Befindlichkeit, Schmerz und Lebensqualität zu erheben erheben, um zu beurteilen, an welchen Beeinträchtigungen Patienten mit Akromegalie eventuell leiden und wovon diese abhängen, um gegebenenfalls Strategien für eine spezifischere Therapie anbieten zu können.
Wenn Sie nähere Informationen zu dieser klinischen Studie wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Dr. med. Caroline Sievers
Max-Planck-Institut für Psychiatrie
Innere Medizin, Endokrinologie
und Klinische Chemie
Kraepelinstr. 2-10
80804 München
Tel. 089 / 306 22-270
Fax 089 / 306 22-460
E-Mail: csievers@mpipsykl.mpg.de
